Vernetzen
Facebook Connect Passwort vergessen? Registrieren

Sind Sie für ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen in Wien?

Internationale Studien zeigen, dass die Ganztagsschule der entscheidende Erfolgsfaktor für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist und auch das Bildungsniveau der Bevölkerung deutlich hebt

mehr infos

kommentar hinzufügen »

Welche Kompetenzen hat die Stadt Wien im Bereich Ganztagsschule?

Der Bund ist für die Rahmengesetzgebung verantwortlich, die Umsetzung als auch die Abstimmung für oder gegen eine Ganztagsschule liegt im Verantwortungsbereich der Länder. Abgestimmt auf die Bedürfnisse der Bevölkerung, geht es darum, bestmögliche und optimale Bildungsangebote zur Verfügung zu stellen.

Wie sieht das Modell einer Ganztagsschule aus?

In einer Ganztagsschule finden Unterricht und die Betreuung bzw. Freizeit in verschränkter Form statt, d.h. Unterricht und Betreuung wechseln einander ab. Die Angebotselemente sind Unterricht, Mittagessen, Lernzeit und Freizeit. Die verpflichtenden Unterrichts- und Betreuungsangebote finden in der Zeit von 8 bis 16 Uhr statt, darüber hinaus gibt es bei Bedarf ein nicht verpflichtendes Betreuungsangebot bis 17.30 Uhr. Alle Kinder der Klasse bzw. Schule nehmen am verpflichtenden Unterrichts- und Betreuungsangebot teil.

Welche Schulen können als Ganztagsschulen geführt werden?

Generell gilt, dass allgemein bildende Pflichtschulen wie Volksschulen, Sonderschulen, Hauptschulen, Polytechnische Schulen sowie die Unterstufe der allgemein bildenden höheren Schulen als Ganztagsschulen geführt werden.

Wie viele Ganztagsschulen gibt es derzeit in Wien?

Derzeit gibt es 23 Ganztagsvolksschulen und 4 Ganztagshauptschulen in Wien.

Was unterscheidet die Ganztagsschule von einer offenen Schule?

In einer offenen Schule findet kein verschränkter Unterricht statt, d.h. der Unterricht findet am Vormittag statt, am Nachmittag schließen Betreuungsangebote an.
Nicht alle Kinder der Schule nehmen an der Betreuung teil.

Ist der Campus eine Ganztagsschule?

Derzeit gibt es in Wien einen Campus mit einem angeschlossenen Kindergarten – der Campus Monte Laa. Im Schuljahr 2010/11 wird der Campus Nordbahnhof eröffnet. Das Campusmodell ist eine Ganztagsschule mit dem Vorteil, dass sowohl der Kindergarten wie auch die Schule an einem Standort vereint sind.

Ist die neue Mittelschule eine Ganztagsschule?

Nicht zwingend, aber auch die neue Mittelschule kann als Ganztagsschule geführt werden.

Ist der Besuch der Ganztagsschule für die Kinder verpflichtend?

Ja, sofern sich Eltern für dieses Modell entschieden haben.

Gibt es für sozial schwächer gestellte Familien ein spezielles Angebot?

Einkommensschwache Familien haben die Möglichkeit, einen Antrag auf Ermäßigung bzw. Befreiung vom Essens- bzw. Betreuungsbeitrag zu stellen. Bei Bundesschulen entscheidet in Folge der Stadtschulrat über den Antrag, bei Pflichtschulen der Schulerhalter.

Monatliche Kosten für Eltern:

  • Betreuungsbeitrag ca. 0 bis 90 Euro
  • Essensbeitrag je nach Lieferant ca. 0 bis 62 Euro

Schulstandorte der Ganztagsschulen – Volksschule

Stand: Schuljahr 2009/10

2. Bezirk

  • Aspernalle 5
  • Novaragasse 30

3. Bezirk

  • Landstraßer Hauptstraße 146

7. Bezirk

  • Zieglergasse 21

10. Bezirk

  • Carl-Prohaska-Platz 1
  • Jagdgasse 23

11. Bezirk

  • Fuchsröhrenstraße 23
  • Svetelskystraße 4-6

12. Bezirk

  • Am Schöpfwerk 27

15. Bezirk

  • Reichsapfelgasse 30

18. Bezirk

  • Köhlergasse 9

20. Bezirk

  • Robert-Blum-Gasse 2
  • Spielmanngasse 1
  • Vorgartenstraße 95-97

21. Bezirk

  • Dopschstraße 25
  • Irenäusgasse 2
  • Schumpeterweg 3-5
  • Zehdengasse 9

22. Bezirk

  • Hammerfestweg 1
  • Pastinakweg 10
  • Viktor-Wittner-Gasse 50

23. Bezirk

  • Anton-Baumgartner-Straße 44/I

Schulstandorte der Ganztagsschulen – Hauptschule

Stand: Schuljahr 2009/10

11. Bezirk

  • Hasenleitengasse 7

14. Bezirk

  • Kinkplatz 21/I

16. Bezirk

  • Roterdstraße 1

22. Bezirk

  • Anton-Sattler-Gasse 93

 

 

 

dydream sagte am 14. Februar
@jawerdenn: bin ganz deiner meinung! vorallen jobs die mehr familienfeundlicher sind! und keine ganztagsschulen, dort wo man kinder ohnehin sich selbst überlässt.
Claudia1 sagte am 12. Februar
Klares NEIN zur VERPFLICHTENDEN Ganztagsschule! Bei der erst kürzlich stattgefundenen Befragung habe ich mich telefonisch erkundigt, was genau mit der Ganztagsschule gemeint ist. Man klärte mich auf, das der Unterricht nur vormittags stattfinden würde und man bekanntgeben kann, ob man die Nachmittagsbetreuung in Form von Förder- und Freizeitangeboten für die ganze Woche oder nur für zwei oder drei Tage wünscht. Diese Variante finde ich sehr erstrebenswert! Täglich verpflichtend bis 16:00! - da kann man ja überhaupt nichts mehr mit dem eigenen Kind unternehmen! Und diese Option möchte ich als Elternteil sehr wohl haben! Und wie ist es mit Sporttraining oder Musikunterricht, welches/r nicht von der Schule angeboten wird und auswärts bereits früher beginnen würde? Ist das dann nicht mehr möglich? Also bitte anbieten, je nach Bedarf zwei, drei oder fünf Tage, aber sicher nicht verpflichtend.
Julia Gössinger
Julia Gössinger sagte am 12. Februar
ja
jawerdenn
jawerdenn sagte am 11. Februar
Definitiv NEIN!   Vor allem in der Volksschule gehören Kinder zur Familie. Mutter, Vater, Grosseltern arbeiten gemeinsam mit dem Kind oder spielen oder machen Ausflüge. Das kann die Schule niemals ersetzen. Der Staat hat dafür zu sorgen, dass sich dass die Erwachsenen auch leisten können. Bevor wir Geld für zusätzliche Pädagogen (wahrscheinlich werden in den nächsten Jahren welche frei und für die soll Arbeit geschaffen werden) ausgeben, wäre vorrangig das Einkommen der Eltern zu erhöhen.   Bei den älteren Schülern kann es nicht schaden, wenn diese allmählich aufs Erwachsenwerden vorbereitet werden. Es sollte daher normal sein, dass man ab ca. 14 Jahren ganztags in Ausbildung ist. (Lernen und üben). Das sollte aber keinesfalls verpflichtend sein. Es muss die Freiheit erhalten bleiben, für die jeweilige Familie die passende Lösung zu wählen.   Da also die Frage so einseitig/ unvollständig ist wähle ich NEIN
Ines Milicevic
Ines Milicevic sagte am 10. Februar
naja es hat immer zwei seiten, denn einer seits kann man in einer ganztagsschule IN DER SCHULE MIT HILFE DER LEHRER LERNEN !!....denn in dieser form der schule gibt es auch sogenannte freizeit in der die lehrer verpflichtet sind in der schule anwesend zu sein und schüler zu unterstützen falls diese probleme mit themen haben. So lernen Kinder leichter , was der lehrer wirklich will. Anderer seits nimmt es die freizeit, doch alleine um der ausbildungs willen, wäre ich FÜR diese form von schule. Wenigstens mal ein kleiner anfang für ein neues schulsystem ;)
strolchi sagte am 10. Februar
hallo! WOFÜR brauchen wir ganztagsschulen? um unsere kinder noch mehr zu verderben und von den eltern und der family zu entfernen? es ist früher gegangen ohne ganztagsschulen, also sollten wir heute erst recht unsere kinder selbst erziehen können. das unterrichtssystem gehört sowieso total umgekrempelt, denn FÜRS LEBEN lernen die kids und jugendlichen dort sowieso nichts mehr. es fehlt der verdorbenen, aggressivebereiten jugend/kindern an leibevoller harmionischer erziehung und die bekommt man nun mal nur zu hause. in einer ganztagsschulesind sie auf sich alleine gestellt, mit all ihren problemen und herausforderungen. okay, sie sind den ganzen tag über untergebracht, die eltern geben die verantwortung an die erzieher/lehrer ab, und sie knüpfen maximal freundschaften, wenn sie nicht gerade das gegenteil von der ganzen tag in der schule lernen! kinder gehörenn nach hause zu der family. schluss aus. und die arbeit kann man sich einteilen, abgesehen davon gibts meistens noch ...
wiegenauwissenwollen sagte am 8. Februar
ja, aber dann auch in Verbindung mit einem Ausbau an Betreuung, Unterstützung der LehrerInnen, bessere praktische Ausbildung, Arbeitplätzen und BegleitlehrerInnen. Und das in allen Schulen
MartinaXX sagte am 6. Februar
Vielen, der hier geschriebenen Berichten, zeigen, dass eine pädagogische Nachmittagsbetreuung, jedoch nicht in Form einer Ganztagsschule mit allgemeinen Ende (z.B. 17.00 Uhr) gefordert wird. Leider hat es die Politik, in der jahrelangen Diskussion um die Ganztagsschulen, verabsäumt, einmal klar darzustellen, dass es das alles, flächendec kend in Form d. Horte immer schon gab. Kinder werden pädagogisch betreut, bei der HÜ und dem Lernen unterstütz und können zu jeder-vereinbarten Zeit- nach Hause gehen, so dass auch den Eltern, genügend Eltern-Kind-Zeitbleibt. In vielen Gesprächen mit Verwandten und Bekannten stellte sich heraus, dass diese die Informationen der Politiker als einseitig und unzureichend empfinden. So lange man niemanden "vom Fach" (LehrerInnen od. HortpädagogInnen) kennt neigt man dazu falsch zu entscheiden, da wichtige Informationen einfach fehlen und das Konzept d. Ganztagsschulen als einzig wahres präsentiert wird. Will sich die Politik selbst ...
spring sagte am 6. Februar
Ich bin sehr stark für die Ganztagsschule. Aber viele Leute verstehen das Konzept dahinter nicht. Kinder sollen gut betreut werden, doch das ist nicht der Hauptgrund einer Ganztagsschule. Es ist ein pädagogisches Konzept. Lehrer können langsamer vorgehen, es kann mehr geübt werden und der Unterricht verteilt sich über den ganzen Tag. Natürlich werden Kinder nicht 8 Stunden lang nur sitzen und zuhören. Die Lehrmethoden werden auch umgestellt. Frontalunterricht ist für Kinder nicht geeignet und gibt es kaum mehr in anderen Ländern. Es wird Projekte geben und ein Teil des Unterrichts wird auch außerhalb durchgeführt. Schüler arbeiten in kleinen Gruppen, das Problem ist nur, wer dafür zahlt.   Die Ganztagsschule führt zu besserer Qualität. Auch Kinder, die wenig Platz zu Hause haben, um Aufgaben zu machen, werden dann Matura schreiben. In Gemeindebauten haben Kinder oft keine Matura, weil ELtern nicht helfen können und kein Platz zum Lernen ist.
Beelzi sagte am 6. Februar
Mich stört, dass hier nur die Variante "Ganztagsschule" abgefragt wird. Wie sollen dann Nachwuchsmusiker, -Tänzer, -Sportler zu ihren Trainingseinheiten kommen? Es gibt Eltern, die noch über Tagesfreizeit verfügen und die mit den Kindern verbringen wollen. Ich wäre eher für eine Ganztagsbetreuung mit Freizeit-Kursen, Hausübungserledigen und Lernfördern bei Schwächen und vor allen sollen die Kinder auch Spaß und Bewegung haben und das Gefühl entwickeln können, dass es im Leben auch um Freude und Wohlgefühl gehen kann.
MartinaXX sagte am 4. Februar
...wieder eine "gute" Idee, die auf den Schreibtischen der Politiker entstanden ist. Es ist fraglich, ob unsere Kinder gebildeter sind, nur weil die Schule in einer anderen Form statt findet. Ändern sich Inhalten oder Lehrmethoden? Ist es sinnvoll, Kinder den ganzen Tag im Schulgebäude zu lassen, obwohl Schule bei vielen Kindern negativ besetzt ist? Warum will man den Horten die qualitative Nachmittagsbetreung abnehmen und in den Schulen eine "Massenabfertigung" machen? Wieso werden LehrerInnen und HortpädagogInnen nicht in die Entwicklung eines neuen Bildungssystems miteinbezogen? Wieso wird das von berufsfremden Personen (Politikern) entschieden? Hortpädagoginnen haben eine fundierte Ausbildung, viele haben sich in speziellen Bildungsbereichen (Sprachförderung, Integration behinderter und/ oder fremdsprachiger Kinder) fortgebildet oder die Zusatzausbildung zur Sonderhorterzieherin gemacht. Wieso möchte man qualitative Betreuung gegen ein neues "Allheilmittel" eintauschen???
MartinaXX sagte am 4. Februar
Es ist ein Wahnsinn, diese Volksbefragung mit den Werbewörtern "gelebte Demokratie" zu bewerben. Ich arbeite selbst als Hortpädagogin und wenn ich mir die Informationen in Zeitungen und Fernsehen anschaue muss ich mich fragen "Werden der Bevölkerung absichtlich Informationen vorenthalten bzw. diese unter den Tisch gekehrt, um ja das Ergebnis der Befragung zu erzielen, welches sich unsere lieben Politiker wünschen?" Es wird immer wieder "Werbung" mit den Ganztagsschulen in den skandinavischen Ländern gemacht, nur sagt keiner dazu, dass dort die Nachmittagsbetreuung von gut ausgebildetem Personal gemacht wird. In unseren Ganztagschulen gibt es keine HortpädagogInnen, sondern berufsfremde Personen, die einen 40-STUNDEN-Kurs machten. In den Ferien werden die Kinder von den städtischen HORTEN! betreut! Es gibt keine spezielle Förderung für Regel und Integrationskinder (körperliche, geistige Behinderungen) von speziell dafür ausgebildetem Personal. In den Horten gibt es das alles.
DKNY sagte am 3. Februar
NEIN! Ganztagschule klingt besser als Hort und ist wieder eine neue Bezeichnung für Herkömmliches. Nur zum Unterschied, dass Lehrpersonal für die Betreuung benötigt wird (sollen eh mehr hackeln) und die Eltern entweder ihrer Arbeit nachgehen oder sich sonstwo endlich eine Auszeit zur Erholung gönnen können, manche Eltern fühlen sich für die Erziehungsarbeit der eigenen Kinder nur noch kurz vor dem Schlafengehen zuständig.
erich_janschitz
erich_janschitz sagte am 3. Februar
wieder ein thema was 2 seiten hat. auf der einen seite stimme ich herrn erhard vrana voll zu! anderseits JA zur ganztagsschule weil: heutzutage ist es nimmer so, das die mama am herd steht und der mann soviel verdient! statt überstunden - zeitausgleich, anstatt fixe langfristige stellen nur mehr leihpersonal, usw. Niemand kann es sich mehr leisten daheim bei seinen kindern zu bleiben, bzw. das einer alles finanziell bewältigen kann und dabei vielleicht noch tagsüber für die kinder zeit hat.. durch die ganztagsschule erhoffe ich mir auch mehr bildungschancen, weil bislang die kids ohnehin nach der schule nur vorm computer sitzen oder ähnliche unterhaltungselekrtonik aufsaugen. und aufgrund der vielkulturellen mitmenschen die wir in unseren schulen ausbilden, benötigt es einfach mehr miteinander und zeit aus dem das beste zu machen! geben sie ihren kindern eine chance auf gute bildung! viel glück!
jorei sagte am 2. Februar
Dass die österreichische Schule um sooo viel Geld soooo viele schulgeschädigte Menschen hervor bringt, ist erstaunlich und betrüblich. Selbstverständlich wäre es schlimm, wenn die 50-Minuten-Trichter-Lernpackungen künftig den ganzen Tag lang auf die SchülerInnen nieder prasseln. Aber es geht auch anders - nicht nur in der Theorie! Wir haben als öffentliche Volks- UND Mittelschule der Stadt Wien eine Art Mischform entwickelt und 95% unserer Eltern haben diesem Schulversuch zugestimmt: An 2 Tagen sind ALLE SchülerInnen bis 16°° da, an den anderen Tagen gibt es Wahlfreiheit. Jeder Nachmittag hat (nach 1 bis 2 Stunden frei gestaltbarer Mittagszeit) einen bestimmten Schwerpunkt: Kursfenster, Ausflugsfenster, Vertiefungsfenster. Da spielt sich immer was ab. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Kinder und Jugendlichen sich hier eingesperrt fühlen. Wer sich interessiert, kann unter www.lernwerkstatt.or.at nachschauen. Josef Reichmayr - ich bin übrigens der Direktor dieser ...
Erhard Vrana
Erhard Vrana sagte am 2. Februar
Es stellt sich immer noch die Frage, was wird unter "Angebot" verstanden??? Verpflichtend oder freiwillig??!! Für Alleinerzeiher ist es veilleicht keine schlechte Idee, aber bei einer intakten Familienstruktur, möchte ich ehrlich gesagt schon auch was von meinem Kind haben u nicht nur Guten morgen und Gute Nacht sagen dürfen......
spring antwortete am 2. Februar
Es geht hier nicht in erster Linie um die Betreuung der Kinder und um die Vereinbarung von Familie und Beruf. Diese Aufgabe soll die Schule zusätzlich erfüllen. In erster Linie geht es um neue Pädagogik und darum, das Bildungsniveau zu heben. Es bleibt mehr Zeit zum Üben, Schüler benötigen keine Nachhilfe mehr. Man behält mehr vom Unterrichtsstoff, wenn der Unterricht über den Tag verteilt ist, dazwischen soll natürlich auch Freizeit stattfinden. Es soll natürlich auch Freizeitangebote geben. Mehr Leute sollen dadurch zur Matura gebracht werden, da es immer weniger Berufe ohne hohen Bildungsabschluß geben wird. Früher kam man auch ohne Matura zum Wohlstand, heute nicht, da gerät man schnell in die Armut. Ich bin dagegen, dass Frauen Geld bekommen, damit sie bei den Kindern bleiben können. Die Berufswelt ist heute unsicherer geworden. Wenn einer seinen Job verliert, ist es gut, wenn auch der Partner arbeitet. Wer zulange vom Arbeitsmarkt weg ist, hat gar keine ...
Roorhuti sagte am 2. Februar
Teil 2: Das bedeutet also, wenn der Schüler nicht in der Lage ist, sich seine eigene Meinung zu bilden, ist er a) selber schuld daran und b) hat die Erziehung der Eltern gegenüber dem Kind leider nicht so gut funktioniert. Das was hier als Generation Doof bezeichnet wird, ist wahrlich nicht die tollste Generation seit langem, alleine schon deshalb weil sie a) meist keine Meinungen haben und b) wenn sie eine haben meist nicht argumentieren können. Den Fehler aber beim Staat alleine zu suchen, ist schlicht und ergreifend aber dumm, und jeder der das sagt hat sich selbst nicht aus seiner Unmündigkeit befreit. Es gibt so viele Eltern, die eigentlich ungeeignet sind Kinder zu erziehen, dass ich das viel schlimmer finde, als das Versagen des Staates ebi der Bildung. Ich halte es eigentlich für die bessere Idee, die Erziehung dem Staat anzuvertrauen, als 3/4 der Eltern da draußen. Warum? Weil die Eltern der Generation Doof, meist nicht intelligenter sind als die Kinder die sie ...
Roorhuti sagte am 2. Februar
Die Dummheit mancher Leute ist ja eminent.... Traurig irgendwie... Die Schule war immer schon dazu da, Kindern eine gewisse Meinung zu vermitteln. Das eigentlich alle Lehrer, zumindest in Wien, sich politisch zwischen Grün und Rot bewegen, macht die Sache auch nicht besser. Geschichte wird von Siegern geschrieben, sagt das irgendwem was? Und genauso funktioniert das auch in der Schule, nur nicht mehr so offensichtlich wie vor einigen Jahrzehnten. Man lernt in der Schule nichts, was der Staat einem nicht beibringen will. Oder hat irgendjemand in der Schule gelernt, dass Neoliberalismus was gutes sein soll? Nur als Beispiel. Wer will, dem kann ich da noch genug aufzählen. Wer sich also darüber aufregt, dass der Staat einem die Kinder wegerzieht, kommt erstens ein bisschen zu spät drauf, und zweitens, wurde selber schon vom Staat erzogen. Doch im Sinne des Grundsatzes der Aufklärung von Kant, "Muss der Mensch sich aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit befreien".
kbsen sagte am 2. Februar
Fächendeckendes Angebot von Ganztagsschulen ?? Für Kinder, die von Eltern produziert wurden um den STAAT oder der STADT die Sorgepflicht Ihrer FRÜCHTE zu übertragen?? Für Alleinerzieher/innen die Möglichkeit zu erleichtern Ihren Job nachzugehen? Wenn die Arbeitszeit ausserhalb der Schulzeit endet ist dies auch keine Hilfe für die betroffenen! Zwangsweise Vollzeit Unterbringung von Schülern ist auch keine Kindergerechte Lösung für unsere Jugend. Jugend- und Kinderbereuung sollte schon durch die Familienmitglieder und deren Lebensumständen angepasst und ausgewählt werden können.
LebensLerner sagte am 1. Februar
Argumente Für und Gegen Ganztagsschulen: ganztagsschulen.wordpress.com/pro-contra-ganztagsschulen/
JohnD sagte am 1. Februar
Kost viel, bringt nix. Die Generation Doof wird auch in einer Ganztagsschule nicht viel mehr weiterbringen als jetzt. Sie heißen dann halt Ganztagsschulenabbrecher. Außerdem: Was sagt denn die p.t. Lehrerschaft dazu plötzlich keine Halbtagsjob mit Vollzeitgehalt mehr zu haben? UI, da müßtens ja was hackln.
Natalie Leroy
Natalie Leroy sagte am 1. Februar
Frei wählbar ja, Zwangsverordnet nein.   Ich bin für eine Schule mit Fächermodul-Klassen, die den Schülern die Möglichkeit gibt, mehrere Mitschüler und Lehrer kennenzulernen, um ihre Ausbildung nach Wahl zu gestalten.   Was ist mit Schülern, die in der Schule gegängelt werden? Diese hätten dann überhaupt keine Ruhezeiten mehr.   Nachmittags-Schüler sollten vermehrt in den Genuss kreativer Klassen und Sport kommen, um den langen Tag erträglicher zu machen.
Beelzi sagte am 31. Januar
Die Eltern haben Obsorgepflicht und es muss gewährleistet sein, dass sie dieser nachkommen. Wenn Eltern den ganzen Tag arbeiten, muss eine Betreuung der Kinder nachgewiesen werden. Ich habe eine Mutter kennengelernt, die 2 Volksschüler hatte und beide in der Früh alleine aus der Whg. gehen ließ und beide waren nach der Schule tägl. stundenlang allein zu Hause. Bis 16 würde ich Eltern mindestens eine Ganztagsbetreuung vorschreiben. Und das bitte auch den Ausländerkindern. Dann werden wir die Jugendkriminalität in den Griff bekommen.
Sabrina Stiglegger
Sabrina Stiglegger sagte am 30. Januar
Also ich bin grundsätzlich gegen eine Ganztagsschule. Ich finde es echt eine Frechheit, wir sollen unsere Kinder einfach abschieben, das kanns ja echt nicht sein!! Es sollte lieber mehr Geld dafür ausgegeben werden, den Müttern zu helfen dass sie frei wählen können, geh ich arbeiten oder bleib ich lieber zu Hause. Wenn in sowas investiert werden würde, wären die heutigen Generationen von Kindern nicht so verzogen und so kriminell..
refi sagte am 29. Januar
Wer bitte überprüft meine Meinung? Haben wir in Wien eine Zensur??
janeinja sagte am 29. Januar
Es kann nicht sein, dass Frauen und Männer nur mehr zur Produktion der Kinder dienen sollen, und danach die KInder vom Staat nach Ihrem ermessen "erzogen werden". Auf der anderen Seite wiederum, man sieht ja wo das hinführt, wenn die Kinder nach der Schule keine Aufsicht haben. Daher finde ich ich ein Gesetz sinnvoller, das die Eltern mehr in diePflicht nimmt Verantwortung zu übernehemen, und nur bei ganz schwer erziehbaren Kinder die Ganztagsschule einzuführen!
Beelzi sagte am 29. Januar
Die Politik hat den Kindern die Eltern wegorganisiert. Beide Elternteile müssen jetzt arbeiten gehen um überhaupt Pensionsanspruch zu bekommen und überleben zu können. Deshalb gibt es jetzt soviele verwahrloste und schlecht erzogene Kinder. Kindererziehung abends zw. 19.00 u. 20.00 Uhr reicht eben nicht. Und die 5-jährig ausgebildeten Erzieher versagen offensichtlich auch oder diese pädag. Einwirkung schlägt bei den Kindern nicht an. Deshalb fordere ich Ganztagsbetreuung bis zum 16. Jahr, auch im Sommer, damit die Kinder nicht wie jetzt sich selbst und schlechten Einflüssen überlassen sind. Derzeit sind immer mehr Kids unterwegs vor denen man sich nur mehr fürchten kann. Sie haben jeglichen Bezug zur Realität verloren u.leben in einer (Schein-)Welt, die so nicht funktionieren kann.
dufrabanz sagte am 28. Januar
Ich denke, dass die wenigsten wissen, dass viele alte Schulen in Wien schlichtweg baulich ungeeignet für einen über den Unterricht hinausgehenden Aufenthalt von Kindern sind. Oder wollen wir diese in quasi Gefängnissen wegsperren? Also zuerst bauliche Veränderungen und erst dann - aber auch ohne Zwangsbeglückung, wohl aber als erweitertes Angebot!
sagte am 28. Januar
Ganztagesbetreuungsmöglichkeiten Ja! (Sorgepflicht, wenn den Eltern durch Arbeitsverhältnisse keine andere Möglichkeit bleibt) Ganztagesschulen: Nein! (Die individuelle Erziehung sollte noch immer den Eltern überlassen bleiben). Ein Grundrecht sollte nach wie vor immer Vorrang haben: Eltern-Erziehung! Sollte jetzt der Einspruch kommen - viele können ihre Kinder nicht erziehen, so gäbe es Abhilfe schon in der Schwangerschaft in Form eines Kurses, wo die Eltern die Körpersprache, Bedürfnisse und Wünsche ihres Babys deuten lernen.
meistakoarl sagte am 28. Januar
ich denke, das ist als option absolut wünschenswert. jedoch nicht als verpflichtend oder hernach als negaitivierendes element, dass man sein kind nicht genug lernen lässt. falls sich zb ein teil des unterrichts verschieben würde.
Shelby sagte am 28. Januar
Ganztagesbetreuungsangebote ja, in Schulform muß das aber nicht unbedingt sein.
Cornelia Breuss
Cornelia Breuss sagte am 27. Januar
ja, bin dafür. mein kind soll auch am nachmittag von gut ausgebildeten und motivierten LehrerInnen/PädagogInnen optimal betreut und gefördert werden.
pik26 sagte am 27. Januar
Nur eine kurze Grundsatzfrage. Ich habe unlängst in der Zeitung gelesen, dass das Unterrichtsministerium eine Befragung gemacht hat, aus der hervorgegangen ist, dass der Bedarf an mehr Ganztagsschulen gegeben ist. Wenn das ohnehin schon klar ist, wozu brauchen wir nun zusätzlich zu der (wahrscheinlich nicht kostenlosen Umfrage) nun auch noch eine Volksbefragung zu dem Thema??
manamuu
manamuu sagte am 26. Januar
NEIN wer soll sich dass heute noch leisten können.Meine Tochter ging in so eine Schule damit die Lehrer noch mehr verdienen,fürs Nichtstun,denn die Kinder machen um beaufsichtigt sowieso dort was sie wollen gelernt wird sowieso nichts.
Yvonne Spitzer
Yvonne Spitzer sagte am 25. Januar
Ich war sehr gerne in einer Ganztagsschule. Sie war jeden Tag bis halb 4, ich hatte nie Hausaufgaben, nie Lernprobleme oder sonstige Schwierigkeiten und eine ausreichende Betreuung. Auch beim Lernen haben sich Spaß und Unterricht abgewechselt, am Nachmittag gab es relativ freie Programmwahl! Ich bin dafür, dass es angeboten wird, aber nciht verpflichtend sein muss. Wichtig ist auch, dass die Eltern es nciht mit einer Betreuungsstätte verwechseln - es ist eine BILDUNGSstätte, nach wie vor!
Anika Müller
Anika Müller sagte am 25. Januar
Ja. denn ich finde es viel besser wenn Kinder gleich alles direkt in der Schule haben und von dort dann nicht weiter in den Hort müssen oder zu sonstigen Aktivitäten... In anderen Ländern ist das schon seit Jahren so und da ist alles um einiges besser...auch die Schulbildung...siehe Nordische Staaten.
Peko Baxant
Peko Baxant sagte am 23. Januar
YES pekobaxant.at
Konradheinz Mata
Konradheinz Mata sagte am 22. Januar
ja bei erzichungsberechtigten die nachweislich arbeiten gehn und so mit weniger zeit für die kinder haben damit die kinder eine aufsicht genissen und nicht auf den strassen herum hängen
Mustafa Yildiz
Mustafa Yildiz sagte am 21. Januar
JA
bittermann69 sagte am 21. Januar
Kurz heruntergebrochen: Es darf keine Zwangsverpflichtung erfolgen, die Wahlfreiheit muss gewahrt bleiben. Das persönliche Entfalten der individuellen Bedürfnisse und Charakterzüge der Kinder ist ein hohes Gut.
gerhardw antwortete am 22. Januar
Von Zwang redet auch niemand! Es geht, soweit ich das verstanden habe, darum in ganz Wien ein entsprechendes Angebot für jene zu schaffen die das auch wollen. Irgendwo (ich glaub im Standard war's) war von mind. einer Ganztagesschule pro Bezirk die Rede.
Sonja Walther
Sonja Walther sagte am 21. Januar
Was ist mit Kindern, die andere Nachmittagsbildungseinrichtungen, z.B. Musikschulen besuchen möchten? Ein ordentlicher Instrumentalunterricht kann niemals in Kleingruppen funktionieren. Es muß Einzelunterricht sein!!! Und wann können Kinder üben, die den ganzen tag in der Schule verbringen müssen, gegen 17h nach hause kommen, etwas essen und gegen 20h schlafen gehen. Wann haben sie Freizeit, in der sie einfach nur spielen können? (Das gilt natürlich auch für sämtliche ander Nachmittagsbildungseinrichtungen!) Wird das alles in den Konzepten für Ganztagesschulen mitbedacht???
Wolfgang Baumann
Wolfgang Baumann sagte am 20. Januar
Ganzflächiges Angebot: ja . Aber: Zwingend sein Kind den ganzen Tag an die Schule "abzutreten": definitiv nein.
sailor antwortete am 21. Januar
Sehr vernünftige Anmerkung!
ein_wiener sagte am 20. Januar
Wäre ich ein Kind, wäre die Vorstellung, den ganzen Tag in der Schule verbringen zu müssen, eine Horrorvorstellung für mich. Ich hätte mich eingesperrt gefühlt und wäre frustriert darüber, den ganzen Tag verplant zu haben. Keine Zeit mehr für Kreativität. Keine Zeit mehr für Spontanität. Keine Zeit mehr für Abenteuer. Ich bin meiner Mutter sehr dankbar dafür, dass ich viel Zeit damit verbringen durfte, in der Natur zu sein. Das war Lebensfreude pur. Jede/r, die/der ein Kind in die Welt setzt, sollte sich auch Zeit für ihr/sein Kind nehmen. Das kann durch kein materielles Gut ausgeglichen werden. Da der Ausbau von Ganztagesschulen mit dem Abbau von offenen Schulen einhergeht, bin ich DAGEGEN. Viel mehr bin ich für den Ausbau von Nachmittagsbetreuungseinrichtungen. Eben für jene Eltern, die sich - aus welchem Grund auch immer - nicht die Zeit nehmen (können), um für ihr Kind am Nachmittag da zu sein.
johnexus sagte am 19. Januar
Na klar, nehmen wir unseren Kindern das letzte bischen Kindheit um noch ein paar mehr Cents zu verdienen..... Außerdem mein Kind schicke ich sicherlich nicht an eine öffentlich Wiener Schule. Wer wissen will warum kann mir gerne mailen...ich hab da ein paar nette Fakten die jeden Elternteil erblassen lassen.
bittermann69 sagte am 19. Januar
Flächendeckend bedeutet für mich, dass die Wahlmöglichkeiten deutlich eingeschränkt werden. Eltern und Kinder sollten individuell entscheiden können was am besten in das Konzept passt. Die Stadt sollte eine große Bandbreite an Möglichkeiten zur Verfügung stellen, jedoch nicht wie in diesem Fall, einseitig agieren.
Vorstadtmama sagte am 18. Januar
Es gibt bereits bessere Modelle als die klassische Ganztagsschule. Im Volksschulalter ist das die Offene Volksschule in der weiterführenden Schule gibt es meist bereits eine Nachmittagsbetreuung bis 17.00 mit einer großen Auswahl von Freifächern. Der Unterricht dauert für Volksschulkinder jetzt schon von 8.00-13.00 in der weiterführenden Schule von 8.00-14.00. Das bischen Freizeit und Flexibilität (fürs Musizieren, Tanzen, Malen, Sportbetreiben und Freundschaften außerhalb der Schule pflegen) könnte man unseren Kindern schon gönnen.
marple sagte am 18. Januar
das ist ein für und wieder wir gingen halt damals in den Hort,bekamen mittagessen,machten dort die hausaufgaben und dann gingen wir eislaufen oder in den park oder ins theater und um 18 uhr durften wir nach hause gehen damals hatte der handel nicht soooo lange geöffnet,und die samstage gabs auch nur einen langen das genügte vollkommen,die leute haben doch eh net soviel geld
Sebastian Palasser Wadsholt Olsen
Sebastian Palasser Wadsholt Olsen sagte am 16. Januar
Sollte man eine Ganztagsschule einführen wollen, müsste man damit auch das Unterrichtsmodell verändern. In einer Ganztagsschule hat man mehr Zeit und damit sollte man auch etwas anfangen. Ich bin für Mathematik-Tage und bestimmte Tage für andere Fächer, für eine Auflösung des 50-Minuten-denkens, die Einheit der Stunde stammt aus dem 19.jh und ist nicht mehr zeitgemäß. Außerdem müssen viel mehr Fächer wählbar sein und die Schule als eine Art "Stätte des Lernens" fungieren, nicht als ein "Gefängnis", aus dem man nur schnell weg will. Die Schule muss Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung stellen, die dem Interesse der Schüler entsprechen, Sport, Kunst, Musik & Co., es müssen Schwerpunkte gesetzt werden, etc etc etc. Einfach eine Ganztagsschule einzuführen wäre der falsche Weg, man muss das ganze Schulsystem reformieren, zufrieden ist keiner damit und die Erfolge bleiben auch aus. Sowieso nicht mehr lange in der Schule, aber die zukünftigen Schüler solltens schon ...
MaxBalan sagte am 15. Januar
ist eine falsche Fragestellung, wichtig und richtig wäre ein flächendeckendes Angebot an Nachmittagsbetreuung, dass jeder sein Kind in "seiner" Schule betreuen lassen kann, aber nicht muss
brainticket
brainticket antwortete am 15. Januar
Sehe ich auch so... Wenn es um die Möglichkeit der Beteuung geht, wäre ich 100% DAFÜR.
aktion21 sagte am 14. Januar
Was heißt "flächendeckend"? Wenn das bedeutet, dass jeder die Wahl zwischen Ganztagsschule und Nichtganztagsschule hat, dann frage ich, warum die Stadtverwaltung sich durch eine "Befragung", auf die niemand mit nein antworten wird, aufhalten lässt, umzusetzen, was sie in glühenden Worten anpreist. Wenn es allerdings bedeutet, dass es andere Schulen nicht mehr geben soll, dann sollte man das offen sagen und sich nicht hinter blumigen Verklausulierungen verstecken, um von den Bürgern einen Persilschein zu bekommen, den sie so nicht geben würden, wenn man ihnen die Wahrheit sagt.
Wilhelm Hoffmann
Wilhelm Hoffmann sagte am 14. Januar
ja auf jeden fall dann währen die kinder mehr unter kontrolle vor allem die schlüßelkinder und könnten weniger unsinn anstellen nur weil ihnen fad ist
Vorstadtmama antwortete am 14. Januar
genau dieses "mehr unter Kontrolle" stört mich.
zamorra antwortete am 14. Januar
und was mit den kindern wenn die schule um 17:00 uhr schliesst und die eltern bis spätabends arbeiten (HANDEL) bzw SAMSTAG ( HAndel) ist ihnen dann nicht fad
Vorstadtmama antwortete am 14. Januar
das ist wirklich ein Problem; zu diesen Zeiten gibts nicht einmal für Geld sinnvole Betreuungsangebote; da hilft nur mehr ein funktionierendes, soziales Netzwerk (Oma, Besuch bei der Freundin usw.).
IngBreitfuss antwortete am 15. Januar
In Erinnerung an meine eigene Kindheit bin ich ebenfalls gegen diese durchgängige Kontrolle, jedenfalls ab einem gewissen Alter. Ich war ab meinem 10. Lebensjahr ein sog. "Schlüsselkind" und habe nichts mehr genossen als die Freiheit nach Schulschluss. Dabei habe ich keineswegs "Unsinn angestellt". Auch in den Sommerferien war ich größtenteils unbeaufsichtigt, nachdem meine Mutter alleinerziehend und berufstätig war. Diese Zeiten empfinde ich heute noch als die glücklichsten meines Lebens. Hätte man mich damals schon ganztägig in die Schule gesperrt, wäre mir viel Lebensfreude verloren gegangen.
zamorra sagte am 14. Januar
und wohin mit den kindern wenn man so wie im handel bis spät abends arbeitet Nachmittagsbetreuung bis 17:00 kindergarten hort bis event 18:00 und was in der zwischenzeit bis 21:00 od 22:00 uhr wenn man erst dann aus der arbeit (HANDEL) kommt und alleinerziehend ist Hier gehört angesetzt von der regierung
Vorstadtmama sagte am 14. Januar
Es gibt derzeit schon viel flexiblere und bessere Angebote für Kinder dieses Alters. Im Volkschschulalter ist das die sogenannte "Offene Volksschule" in der die Nachmittagsgestaltung flexibel ist: Beispiel Hochsatzengasse im 14. Bezirk. In den meinsten HSen, KMSen uns AHSen gibt es bereits zumindest in der Unterstufe eine Nachmittagsbetreuung bis mindestens 17.00 und Wahlpflichtfächer zur individuellen Auswahl. Deshalb Nein zur flächendeckenden Ganztagsschule und Ja zum Status quo...
larifariluftballon sagte am 14. Januar
Die liebe SPÖ möchte am liebsten von der Wiege bis zur Bahre alles regeln und vorschreiben. Und um das zu erreichen, scheut sie auch nicht vor lustigen Suggestivfragen. Welche Kinder warum und wie lange in welche Schule gehen sollen, ist eine höchst individuelle Frage, die bitte die Eltern noch ohne SPÖ entscheiden sollten. Mit einer Ganztagesschule können sich die Kinder und Jugendlichen jeden Verein, jeden Sport, jedes Instrument, etc. abschminken, weil sie in der Schule sein müssen, statt Hobbys und Interessen nachzugehen, die nun mal auch individuell verschieden sind. Eltern, die eine ganztägige Betreuung der Kinder wünschen und/oder benötigen, können diese in Horten anmelden. Deshalb. NEIN zur Ganztagsschule - und sei es nur, um die Suggestivfrage einer SPÖ abzustrafen, die die Menschen anscheinend für ganz deppert hält.
Vorstadtmama sagte am 14. Januar
Auch als berufstätige Mama bin ich gegen eine fächendeckende (=für alle verpflichtende weil keine andere mehr vorhanden) Ganztagsschule, besonders im Volksschulalter. Derzeit haben die Kinder ab 13.00 die Möglichkeit, ihre Hobbies auszuleben. Der eine geht Schwimmen, der andere Fußballspielen, einer macht nen Englischkurs, der andere nimmt an einer "Meisterklasse" im Malen teil. Der Phantasie sind derzeit keine Grenzen gesetzt. Eine Anwesenheitspflicht von 8.00-16.00 bereits in der Volksschule erstickt jede individuelle Entwicklung bereits im Keim. In der weiterführenden Schule dauert der Unterricht derzeit eh schon bis 14.00. Die zwei Stunden Freizeit könnte man unseren Kindern schon gönnen...
zamorra antwortete am 14. Januar
ich gebe ihnen vollkommen recht.
estella sagte am 13. Januar
ich bin dafür. da werden kinder wenigstens ordentlich betreut, das kann nicht schaden. wär für viele eltern sicher auch angenehmer
Karin Svadlenak-Gomez sagte am 13. Januar
´Wir haben selbst das Ganztagsschulsystem in anderen Ländern erlebt und waren damit sehr zufrieden. Ich halte es für eine empfehlenswerte Einführung, die allen, die es wollen, zur Verfügung stehen sollte - mit den notwendigen Lenrhilfen und Nachmittagsbetreuungsmöglichkeiten. Allerdings ist das nicht das einzige, was sich am Schulsystem ändern sollte.
Bernhard Schmidt sagte am 13. Januar
ich versteh das alles nicht
Sarah Penk antwortete am 13. Januar
das alles ist sehr kompliziert
maxihaxi
maxihaxi antwortete am 13. Januar
aber immerhin ist die suppe nicht zu dünn.
ichwillswissen sagte am 13. Januar
Spitze Klammern mag diese Webseite nicht besonders, es sollte lauten "Stimmen Sie mit JA und alles ist gut".
Petra_Pan
Petra_Pan antwortete am 13. Januar
was heißt "spitze klammern"?
ichwillswissen antwortete am 13. Januar
Größer-/Kleiner-Zeichen, neben der Y-Taste. Was zwischen diesen beiden Zeichen ist, wir hier anscheinend verschluckt, vermutlich, weil es als HTML-Tag missinterpratiert wird.
Petra_Pan
Petra_Pan antwortete am 13. Januar
aha, naja wird man ja wohl nicht wirklich brauchen, oder? (sorry wenn ich nicht die superauskennerin bin)
ichwillswissen sagte am 13. Januar
Der Begleittext zu dieser Frage ist derart suggestiv, dass man stattdessen eigentlich gleich "Stimmen Sie mit und alles ist gut" hinschreiben könnte. Vielleicht sollte man am Stimmzettel den "Ja"-Kreis noch etwas größer machen, damit auch der größte Depp kapiert, was die SPÖ will.
IngBreitfuss sagte am 12. Januar
Wenn es nur um ein optionales Angebot geht, bin ich dafür, aber es sollte auf keinen Fall verpflichtend werden (und unter verpflichtend würde ich auch schon verstehen, wenn fast alle Schulen zu Ganztagsschulen werden). Man sollte Eltern, die die Möglichkeit haben, ihre Kinder untertags zu betreuen, diese auch lassen und sie ihnen nicht entreißen. (Bin auch gegen das verpflichtende Kindergartenjahr.)
mario1983
mario1983 antwortete am 12. Januar
genau Ihrer Meinung!
Petra_Pan
Petra_Pan antwortete am 13. Januar
also für das verpflichtende kindergartenjahr bin ich auf jeden fall, bei der ganztagsschule bin ich mir nicht 100% sicher. aber wenn, dann würden ja nicht alle schulen umgestellt werden. also kann man es sich ja aussuchen, ob man den kleinen racker dann auf eine ganztagsschule schickt oder eben nicht.
www57 antwortete am 13. Januar
Ist auch meine Meinung. Man sollte den Familienverbund nicht immer mehr "verhindern". Die Möglichkeit für Ganztagsschulen ist schon OK - aber die Tendenz Kinder möglichs den ganzen Tag "abzugeben" finde ich nicht erstrebenswert.
maxihaxi
maxihaxi sagte am 12. Januar
ist es nicht eher eine frage des richtigen systems von kategorien und weniger die menge an schulstellen?
solo sagte am 12. Januar
versteh ich jetzt nicht, dachte das wäre ein klassisch bundespolitisches thema.
tom_4
tom_4 antwortete am 12. Januar
hm, warum? die schulen sind doch landessache
Ihre Meinung dazu?
Bitte loggen Sie sich ein, um einen Kommentar zu posten.