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So geht's weiter: Hausbesorgerinnen und Hausbesorger

Mit einer überwältigenden Mehrheit von 84 Prozent haben sich die Wienerinnen und Wiener für die Schaffung zur Möglichkeit der Einstellung von Hausbesorgerinnen und Hausbesorgern mit modernem Berufsbild ausgesprochen. Da eine bundesweite einheitliche Regelung scheiterte, geht Wien einen eigenen Weg und bietet im Bereich der Stadt Wien, wo es die Mehrheit der Mieterinnen und Mieter wünscht, mit den Wiener Hausbetreuerinnen und -betreuern die Alternative zum Hausbesorger NEU an. Also fixe Ansprechpartnerinnen und -partnern, eine umfassende Betreuung aus einer Hand mit zeitgemäßem Berufsbild. Die ersten, vorerst acht, Wiener HausbetreuerInnen nehmen mit September ihre Arbeit auf. Sie sind bei der Wiener Wohnen Haus- und Außenbetreuung GmbH nach dem Kollektivvertrag für Denkmal-, Fassaden-und Gebäudereiniger angestellt.

 

Klar definierte Aufgaben zu fixen Arbeitszeiten


Mit den Wiener HausbetreuerInnen, die täglich und ausschließlich in der von ihnen betreuten Wohnhausanlage vor Ort sind und fixe, den MieterInnen bekannte, Sprechstundenzeiten haben, wird dem vielfachen Wunsch nach der 'guten Seele' im Haus entsprochen. Der Leistungsumfang bezieht sich auf die Reinigung der gesamten Innen-und Außenbereiche zu klar festgelegten Dienstzeiten. Ausgenommen davon ist der Winterdienst, der aufgrund der geltenden Bestimmungen des Arbeitszeit- und Arbeitszeitruhegesetzes nicht möglich ist. Bei Schneefall ist vorgesehen, dass die Wiener HausbetreuerInnen die vorherrschenden Witterungsverhältnisse telefonisch an die Einsatzleitung melden und bei Gefahr in Verzug - etwa bei Blitzeisbildung - eine Streuung durchführen. Die Aufgaben der Wiener HausbetreuerInnen im Überblick

 

Fachgerechte Reinigung der zugeordneten Bereiche

• Eingeschränkter Winterdienst und Meldung von Schneefall an die Einsatzzentrale, Durchführung von Sofortmaßnahmen bei Gefahr in Verzug
• Kontrolle der Wohnhausanlagen und Meldung eventueller Schäden an die Eigentümerin Wiener Wohnen
• Durchführung einfacher Kleinreparaturen oder Unterstützung des Technikteams zur Durchführung von größeren Reparaturarbeiten
• Lagerverwaltung und Materialanforderung
• Direkte AnsprechpartnerInnern mit fixen Sprechstunden für MieterInnen und MietervertreterInnen und damit die Kommunikationsschnittstelle zur Hausverwaltung Wiener Wohnen
• Entgegennahme und Weiterleitung von Anfragen, Wünschen und Anregungen der MieterInnen an die Hausverwaltung
• Einführung von NeumieterInnen in der Wohnhausanlage
Konfliktmanagement
• Verpflichtende Schulung in Kommunikation und Methoden zur Konfliktmanagement


Die Wiener HausbetreuerInnen werden mit dem Ziel der internen Qualifikation auf ihre Aufgaben praktisch und fachlich bestens vorbereitet. Neben der allgemeinen Einführung werden die neuen MitarbeiterInnen durch den Einsatz in einem erfahrenem Team umfassend mit der professionellen Reinigung und Durchführung von Reparaturen - gemäß den Standards der Haus- und Außenbetreuungs GmbH - vertraut gemacht. Nach der Einschulungsphase im Ausmaß von 120 Arbeitsstunden erfolgt ein Mentoring über einen Zeittraum von drei Wochen samt Unterstützung durch kompetente AnsprechpartnerInnen.
Verpflichtend vorgesehen ist ebenso eine Aufzugsschulung, um die Betreuung der Lifte gemäß der geltenden Rechtsvorschriften gewährleisten zu können. Außerdem werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in Kommunikation und Methoden der Konfliktmanagement geschult. Damit entspricht Wien dem Wunsch vieler Mieterinnen und Mieter nach sozial kompetenten und hervorragend ausgebildeten Ansprechpartnerinnen und -partnern.

 

Keine Dienstwohnung - faires und transparentes Entlohnungssystem


Die Wiener HausbetreuerInnen werden nach der zu reinigenden Fläche (Stiegenhäuser, allgemeine Flächen) und den zu verrichtenden Tätigkeiten leistungsgerecht entlohnt. Bei der Zuordnung der zu betreuenden Gebäudeteile wird darauf geachtet, dass neben der Reinigung, den Kontrollgängen und Kleinreparaturen auch Zeit für die MieterInnen vorhanden ist. Der direkte Kontakt zwischen den MieterInnen und den Wiener HausbetreuerInnen ist ein von Wienerinnen und Wienern vielfach geäußerter Wunsch, dem durch diese Regelung Rechnung getragen wird.


Das Wiener Modell bietet ein faires und transparentes System, das nur einen minimalen finanziellen Mehraufwand bedeutet. Die Wiener HausbetreuerInnen kommen nur dort zum Einsatz, wo es auch dem Wunsch der Mehrheit der MieterInnen entspricht. Auch zahlreiche gemeinnützige Bauträger haben ihr Interesse am Wiener Weg der Hausbetreuung angemeldet. Im Gegensatz zu den bisherigen HausbesorgerInnen ist keine Dienstwohnung vorgesehen. Die Vertretung während des Urlaubs oder im Krankheitsfall erfolgt durch Teams der Wiener Wohnen Haus- und Außenbetreuung GmbH und kann nicht wie bei den bestehenden HausbesorgerInnen selbst geregelt werden.

 

Informationen für MieterInnen und BewerberInnen


Wiener Wohnen Haus- & Außenbetreuung GmbH

Landstraßer Hauptstraße 99/1/3A

1030 Wien

www.hausbetreuung-wien.at

Servicenummer: 0800 80 80 27

Juergen Heckel
Juergen Heckel sagte am 8.10.2010
Hausbesorger sollen bleiben - in meinem Wohnhaus bin ich sehr zufrieden. Es gibt andere Wege um Kosten zu senken.
andii1 sagte am 22.9.2010
Ab sofort wieder Hausbesorger!!!!!!!!!!!!
caromino sagte am 20.9.2010
Eine Schulung tät unseren Hausmeister sicher gut ;-))
Christina At Kraftwerk
Christina At Kraftwerk sagte am 13.8.2010
hallo
Manuel Heindl
Manuel Heindl sagte am 11.8.2010
Bei uns im Bau wird auch schon gerätselt ob ein neuer Hauswart kommt oder diese Putzfirmen   Denn eigentlich wurde das mit den chips und das man ab 22 Uhr nicht mehr Waschen darf bei uns auch schon gemacht
Jürgen Oberguggenberger
Jürgen Oberguggenberger sagte am 9.8.2010
super!
aktion21 sagte am 5.7.2010
Niemand hat die Stadt aufgehalten, für die Gemeindewohnungen eine Regelung zu treffen. Statt großartiger Befragungen und Ankündigungen bedürfte es nur eines klaren Entschlusses. Oder hat die Stadt Angst vor Pfusch?
pedro_7
pedro_7 sagte am 26.4.2010
bin ich schon gespannt, obs bei uns dann wirklich einen hausbesorger gibt. der nächste wintereinbruch kommt bestimmt!
Stefan Gruber
Stefan Gruber sagte am 7.4.2010
@bittermann69: ganz meine Meinung. Selbst bei optimistischer Einstellung kann man aus der Antwort einer Volksbefragung nur das herauslesen, was gefragt wurde.
Raimund Lehner
Raimund Lehner sagte am 28.2.2010
Gut überlegt ein neues HBG zu machen ist durchaus sinnvoll, Fakt ist, das alte HBG war für die Mieter die billigste Variante. Nun heißt es ein neues gutes und Preiswertes HBG zu schaffen, es wird mit Sicherheit ein Kompromiss werden. Ich könnte mir vorstellen. Die Grundlagen des alten HBG heranzuziehen, zu modernisieren und in Zusammenarbeit mit den Mietern der Zeit des 21 Jahrhunderts anzupassen. Ein wesentlicher Punkt wird die Bezahlung sein. Dieses sollte aus 3 Säulen bestehen, nämlich aus den Betriebskosten für die Aufgaben der Reinigung, aus den Erhaltungskosten für die Kleinreparaturen und aus den Verwaltungskosten was die Administrativen Tätigkeiten betrifft, entlohnt werden. Er, der Hausbesorger neu, soll das Bindeglied zwischen Verwaltung und Mieter sein. Er, soll den Wohnberater und den Werkmeister im Verwaltungsbereich ersetzen und daher auch aus diesen Finanztöpfen seinen Lohn erhalten. Sag niemals nie, wo ein Wille da ein Weg. "ein guter HB k d n e ...
bittermann69 sagte am 25.2.2010
Auf die erwünschte "gute Seele" zu schließen angesichts "dieser" Volksbefragung zeugt von Abgehobenheit.
Eva Horak
Eva Horak sagte am 23.2.2010
Bin dafür, aber die Hauswarte sollten dann auch anwesend sein und nicht ihre Arbeit an Putzfirmen weitergeben.
Robert Janda
Robert Janda sagte am 23.2.2010
test
meistakoarl sagte am 23.2.2010
auch gut. besser eine standfähige lösung als ein schnelles gemurkse.
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