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So geht's weiter beim: Hundeführschein

Mit überwältigender Mehrheit von 89 Prozent haben die Wienerinnen und Wiener bei der Volksbefragung den Vorschlag eines verpflichtenden Hundeführscheins für "Kampfhunde" angenommen.

Mit 1. Juli 2010 ist der verpflichtende Hundeführschein in Kraft getreten. "Uns geht es um das friedliche Miteinander zwischen Mensch und Hund in der Großstadt, der Führschein ist sicher ein wesentlicher Schritt dazu. Es geht uns nicht um eine Diskriminierung, sondern schlicht weg darum, Gefahren und auch Ängste zu minimieren", so Umweltstadträtin Ulli Sima.



Übergangsregelung für Halterinnen und Halter geplant


Für die Tierhalterinnen und Tierhalter, die bereits einen der indizierten Hunde besitzen, wird es eine einjährige Übergangsfrist geben, bis sie die Prüfung zum Hundeführschein absolviert haben müssen. Bei neu angeschafften Hunden ist der Schein hingegen innerhalb von drei Monaten zu machen, wenn das Tier mindestens sechs Monate alt ist.

Theorie und Praxis


Betroffen von der Regelung sind die Halterinnen und Halter und jede Person, die sich mit einem dieser Hunde auf Wiens Straßen bewegen wollen:

Die nun vorliegende - von Expertinnen und Experten erarbeitete - Liste der betroffenen Hunde ist jederzeit erweiterbar. Mit Stand vom 16. Februar betrifft es: Bullterrier, Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Mastino Napoletano, Mastin Español, Fila Brasileiro, Mastiff, Bullmastiff, Tosa Inu, Pitbullterrier, Rottweiler, Dogo Argentino (Argentinischer Mastiff). Der Führschein gilt auch für Mischlinge.

Die Hundeführscheinprüfung, die nach aktuellem Stand 25 Euro kosten wird, besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Die Hundehalterinnen und -halter müssen zeigen, dass sie ihren Hund "im Griff" haben.

Weiterführende Informationen


Verpflichtender Hundeführschein ab 1. Juli 2010

 

Die Tierombudsstelle Wien hat Informationen zum Hundeführschein in einem PDF-Dokument zusammegefasst, das hier downloadbar ist.

tom_4
tom_4 sagte am 18.6.2010
test 4
Anuba&Spyke
Anuba&Spyke sagte am 15.4.2010
Selbst Besitzer 2er "Listenhunde" und somit der Voruteile und Diskriminierung schon lange ausgesetzt , erschüttert es mich doch sehr was hier für Gesetze gemacht werden? Die Hetze auf Kampfhunde und deren Besitzer nimmt wohl kein Ende, dank der schwarzen Schafe die diese Probleme verursachen! Bis jetzt wurde nicht mal die Leinen- bzw. Maulkorbpflicht kontrolliert, dies wäre ein guter Ansatz gewesen um für ein reibungsloses Miteinander zu sorgen, ist doch jeder einzelne Hundebesitzer für seinen 4beinigen Freund verantwortlich und ich denke die Problematik wird nicht durch einen Hundeführschein gelöst der sich auf bestimmte Rassen beschränkt! Kann doch jede Mensch-Hund-Beziehung aus dem Gleichgewicht geraten! Wer bitte berät unsere Hundebesitzer, wer klärt über die lebenslange Verantwortung und deren Mißachtung gegenüber Mensch und Tier auf, bevor ein Hundekauf stattfindet? Warum gibt es hier niemanden in der Politik der sich dafür stark macht? Ich als Hundetrainer würde ...
Ben Cerny
Ben Cerny sagte am 3.4.2010
Ein verpflichtender Hundeführerschein ist eine super Idee. Nur bin ich geschockt über die Art und Weise der Umsetzung. Es wurde immer wiederholt betont, dass die Stadt Wien von Fachleuten beraten wurde. Nun, entweder wurde sie von Fachleuten beraten und hat die Ratschläge ignoriert oder die Fachleute sind mehr Leute als Fach.
Tania Saubermann
Tania Saubermann sagte am 15.3.2010
ich finds gut, dass es mal das geben soll, für alle hunderassen kann mans dann ja noch erweitern
Michael Heugl
Michael Heugl sagte am 13.3.2010
Das derzeitige Wiener Tierhaltegesetzt sieht vor, dass der Hund entweder an der Leine geführt werden oder einen Beißkorb tragen muss...   ...das ist in meinen Augen vollkommen ausreichend.   Problem dabei ist jedoch, dass vollkommen ignoriert wird, weil nie geandet.   In Puncto Hundeführerschein bin ich (als Hundebesitzer) dafür, dass ein Hundeführerschein wenn dann NUR für ALLE HUNDERASSEN eingeführt werden sollte.   Bei der Arbeit mit Problemhunden zeigt sich immer wieder, dass auch vermeintlich harmlose Hunderassen zu einer Gefahr werden können...
Michaela Egger
Michaela Egger sagte am 9.3.2010
Meiner Meinung nach wäre die kostengünstigste und weithin sichtbare Lösung der Maulkorb gewesen. Jeder Hundebesitzer sollte seinem "Liebling" wenn er das Haus verlässt selbigen umlegen müssen. Denn einen Hundeführerscheinbesitzer werde ich in Zukunft auch nicht an einer gelben Kappe, roten Schuhen oder grüner Jacke erkennen. Kostentechnisch wird muss hier wieder stark an der Verwaltung aufgerüstet werden. Wer überprüft und wie oft den Führerschein? Macht man ihn einmal und dann nie wieder? Oder wird bei einem Anlassfall nachgeschult? Darf man dann alkoholisiert keine Hunde mehr führen? Es fallen mir hierzu noch einige Fragen ein. Aber es war einmal ein kostenaufwendiger Anfang....
STADTHUND
STADTHUND sagte am 25.2.2010
Ich meine, da nun dass Geschäft mit der Angst gemacht wurde, sollte nun rasch transportiert werden, dass ein FÜHRSCHEIN auch dem Hundehalter und seinem Hund Spaß machen kann. LG. STADTHUNDPROFI
meistakoarl sagte am 23.2.2010
das ist schon gut so. natürlich gehört ein verstoß dann auch geahndet. und das deutlich aktiver als bei den ewig telfonierenden autofahrern. denke, es wird einige der eher fragwürdigen halter von statussymbolen zur raison bringen. das ist auch schon was. und nachbesserungen werden ja wohl kommen.
caromino sagte am 23.2.2010
das ganze ist sowieso eine farce. der führschein bringt ja gar nix, wenn verstöße nicht exekutiert werden!
Spula sagte am 22.2.2010
also ich find wenn schon der hundeführschein kommt sollte ihn jeder machen der einen hund hat auch die ohne kampfhunde weil meistens sind es die kleinen hunde die zum belln anfangen und auch sehr aggressiv werden können also finde ich es nur fair wenn ihn jeder macht ps. es gibt auch nette kampfhunde
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